|
Ganz egal, ob es regnet, stürmt oder schneit: Auf dem Golfplatz können Sie bei jeder Witterung mächtig Spaß haben. Vorausgesetzt, Sie setzen auf das richtige Equipment und beachten einige Grundregeln. Bei Wind und Wetter: So macht das Golfen bei jeder Witterung SpaßEgal, ob es regnet, stürmt oder schneit: Machen Sie sich und Ihr Equipment wetterfest, können Sie bei (fast) jeder Witterung auf den Platz. Gerade für Fernmitglieder tun sich hier erhebliche Sparmöglichkeiten auf. Immerhin ist die Greenfee im regnerisch bis stürmischen Herbst und im verschneiten Winter oftmals deutlich niedriger als bei strahlendem Sonnenschein im Sommer. Wir geben Ihnen bewährte Praxis-Tipps für das Spielen bei jedem Wetter an die Hand. Von wegen Schönwettergolf – Wie Sie auch bei Regen entspannt spielenGanz egal, zu welcher Jahreszeit Sie spielen – vor einem plötzlichen Regenguss sind Sie nie gefeit. Gerade im Herbst bleibt es dabei oftmals nicht bei einem kurzen Wolkenbruch, sondern regnet den gesamten Tag. Wollen Sie Ihrem liebsten Hobby nachgehen, haben Sie in dem Fall keine Wahl: Sie müssen im Regen golfen. Ob es Ihnen in den Kram passt oder nicht. Die gute Nachricht: Auch bei nasser Witterung ist es möglich, eine solide Runde zu spielen. Sie müssen nur dafür sorgen, dass sowohl Ihr Material als auch Sie selbst trocken bleiben. Denn mit nassem Schläger und feuchten Händen, ist es schwierig gezielt zu schlagen. Zunächst gilt es, das Golfbag trockenzuhalten. Denn seien wir ehrlich – hundertprozentig wasserdicht ist kaum ein Bag. Bewährt haben sich hier einfache Regenüberzüge aus Plastik. Und auch ein Regenschirmhalter am Golftrolley ist Gold wert. Damit Sie selbst beim Abschlag einen guten Grip haben, sind spezielle Regenhandschuhe empfehlenswert. Ist es nicht nur nass, sondern auch kalt, sollten Sie zudem Fäustlinge dabei haben. Um Ihr Gesichtsfeld (und ggf. Ihre Brille) vor Regentropfen zu schützen und Ihre Haare einigermaßen trocken zu halten, empfiehlt sich darüber hinaus eine Cappie. Nicht verhandelbar ist zudem ein Handtuch (besser zwei!), mit dem Sie vor jedem Schlag Griff und Hände trocknen können. Windiger Herbst: So bieten Sie dem Wind kaum AngriffsflächeWer schon einmal bei windigen Bedingungen gegolft hat, weiß: Eine heftige Windböe kann die Flugbahn eines Balls ganz schon beeinträchtigen. Die oberste Regel beim Golfspielen bei Wind lautet daher: Bieten Sie dem Wind so wenig Angriffsfläche wie möglich. Gerade bei Gegenwind sollten Sie den Ball daher möglichst flach spielen. Umgekehrt gilt: Haben Sie Rückenwind, können Sie voll durchschwingen, sodass der Ball hoch fliegt und vom Wind getragen wird. Auf diese Weise sind größere Weiten möglich. Gut zu wissen: Bei normalen Witterungsbedingungen gilt eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit als vorteilhaft, um weite Distanzen schlagen zu können. Ist es windig, sind Sie aber gut damit beraten, die Schlägerkopfgeschwindigkeit zu reduzieren. Der Grund: Je höher die Schlägerkopfgeschwindigkeit, desto mehr Spin (und damit Seitwärtsdrall) bekommt der Ball – und desto stärker kann er vom Wind abgelenkt werden. Golfen auf verschneiten Plätzen – mit diesem Equipment kein ProblemWenn der Platz im Winter von einer leichten Schneedecke überzogen ist, trauen sich kaum Golfer auf die Anlage. Das macht die Golfpartie umso schöner. Zumal das Spiel auf einem winterlichen Platz eine ganz besondere Magie hat. Damit das Golfen im Winter nicht zum frostigen Erlebnis wird, ist – neben einer gründlichen Aufwärmphase – allerdings das richtige Equipment essenziell. Sie brauchen:
Übrigens: Bei kalten Witterungsbedingungen lohnt es sich, die Golfbälle in der Hosentasche vorzuwärmen. Das verbessert sowohl deren Flug als auch die Rolleigenschaften. Greenfee sparen bei Schmuddelwetter – lohnt sich das?Gerade an regnerischen, windigen oder winterlichen Tagen profitieren Sie auf vielen Anlagen von deutlich reduzierten Greenfees – ein echter Vorteil für wetterfeste Spieler. Wer flexibel ist, kann so kostengünstig auf besten Plätzen spielen.
Und falls der Himmel einmal doch zu viele Schleusen öffnet: Viele Clubs bieten inzwischen sogenannte Rain Checks an – also eine Art Gutschrift oder Ersatz-Greenfee, wenn das Spiel wetterbedingt abgebrochen werden muss. Fragen Sie am besten vor der Runde direkt im Sekretariat nach den Konditionen. Kommentare sind geschlossen.
|
Beliebte Artikel:Kategorien
Alle
|